Zum Inhalt springen

Anne Frank Gesamtschule

Anne Frank Gesamtschule

Raucherumfrage der Klasse 7b

Raucherumfrage der Klasse 7b

Die Klasse 7b nimmt seit November an der Aktion „Be smart don’t start“ teil. Um mehr über das Thema herauszufinden, hat sich die 7b im Klassenrat Fragen überlegt, die sie Raucher*innen stellen wollte. Daraus wurde ein Fragebogen entwickelt, der aus 17 Fragen besteht. Am Elternsprechtag, dem 29. April 2026, haben Kinder aus der Klasse diese Fragebögen verteilt und ausfüllen lassen. Bei den Fragen geht es um den Gesundheitszustand von Raucher*innen, die Gründe für oder gegen das Rauchen und die Kosten, die durch das Rauchen entstehen.

Insgesamt nahmen 13 Raucher*innen und 10 Nichtraucher*innen an der Befragung teil. Viele Besucher*innen wollten den Fragebogen nicht ausfüllen, weil sie die Fragen zu persönlich fanden und möglicherweise nicht zugeben wollen, wie viel Geld sie für das Rauchen ausgeben.

Anschließend wertete die Klasse 7b die Antworten aus. Die meisten der 7 Raucher und 6 Raucherinnen waren zwischen 40 und 50 Jahren alt. Die meisten rauchen aus Gewohnheit und entscheiden sich für Zigaretten. Vapes und Verdampfer werden von den Befragten selten genutzt. Die Kosten für das Rauchen waren unterschiedlich: Drei Personen geben bis zu 20 € aus und zwei geben zwischen 80 und 100 € aus. Auch hier haben viele keine Angabe gemacht. Fünf Personen rauchen schon seit ihrer Jugend und fünf Personen haben erst später angefangen. Sieben Befragte rauchen schon länger als 10 Jahre. Auf die Frage „Wie haben sie sich gefühlt, als sie das erste Mal geraucht haben?“ sagten einige, dass sie sich sehr gut fühlten, aber einige fühlten sich auch sehr schlecht. Die meisten gaben als Grund dafür, mit dem Rauchen anzufangen, an, dass sie einfach bei anderen mitgemacht hätten, bei Freunden oder Eltern.

Fast alle antworteten auf die Frage, ob sie gerne mit dem Rauchen aufhören würden, mit JA. Nur eine Person möchte weiter rauchen. Viele gaben an, dass das Aufhören für sie zu schwierig ist. Bei der Befragung stellte sich heraus, dass die meisten nicht in ihren Wohnräumen rauchen, nur drei der Befragten tun das. Sieben Befragte machen auf der Arbeit Raucherpausen, nur drei verzichten darauf im Beruf. Auf die Frage „Hat sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert?“ wurde ausgeglichen geantwortet: Fünf antworteten mit JA und fünf mit NEIN. Nur eine Person stellte eine Veränderung der Stimme fest, die große Mehrheit bemerkt keinen Unterschied zu früher. Sieben Befragte machen sich aber Sorgen vor Krankheiten, nur drei befürchten keine Folgen des Rauchens.

Insgesamt zeigt die Befragung, dass die meisten Raucher*innen es bedauern, aber auch nicht aufhören können, da sie sich daran gewöhnt haben und der Körper sich ohne das Nikotin nicht mehr beruhigen kann.

Es füllten auch einige Nichtraucher*innen den Fragebogen aus: es waren drei Männer und sieben Frauen. Diese schrieben Gründe auf, warum sie nicht rauchen wollen. Die meisten gaben an, dass Rauchen zu ungesund und zu teuer ist. Andere sagten zum Beispiel, dass Zigaretten schlecht schmecken, die Zähne gelb werden, man eine schlechte Haut bekommt und die Lunge geschädigt wird. Es wurde auch kritisiert, dass Rauchen stinkt.

Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass viele Raucher*innen selbst nicht genau wussten, wie viel Geld sie für das Rauchen ausgeben und wie sie zu Gesundheitsfragen stehen. Es ist zwar schade, dass nicht so viele teilgenommen haben, aber die Klasse 7b hat den Eindruck, dass sie mit den Fragen den Raucher*innen klar machen konnte, dass Rauchen unnötig und schlecht ist. So kann man hoffen, dass die Klasse den Raucher*innen dabei helfen konnte, ihre Sucht in Zukunft noch zu überwinden.

(Dieser Text entstand als Gemeinschaftsprojekt der 7b im Klassenrat, getippt hat ihn Frau Wullenkord.)