Berufs- und Studienorientierung

Die AFG hat den Anspruch, keine Schülerin und keinen Schüler zurückzulassen. Dafür werden die geltenden Bausteine des Programms Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) (www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de) und KAoA-STAR, mit „schuleigenen“, zielgerichteten Schritten zur Berufsfindung kombiniert und im Berufswahlpass der Schüler*innen dokumentiert.

Das übergreifende Ziel aller Maßnahmen ist es, Schüler*innen auf dem Weg zur Berufsreife zu begleiten und sie bei der Entwicklung einer persönlichen Berufsperspektive zu unterstützen.

Die zentralen Anlaufstellen für Schüler*innen und Eltern sind die jeweiligen Klassenlehrer*innen, die Abteilungsleitung II und der Studien- und Berufswahlkoordinator (StuBo) der AFG.

Zentraler Ort der Berufsorientierung ist das Berufsorientierungsbüro (BoB), in welchem die Aktivitäten der Berufsorientierung verwaltet, geplant und zum Teil durchgeführt werden.

Die gezielten Maßnahmen der Berufs-und Studienorientierung beginnen im 8. Jahrgang und gliedern sich in vier Phasen mit verbindlichen und ergänzenden Standardelementen.

Potenzialanalyse in Klasse 8

Bei der trägergestützten Potentialanalyse im Rahmen des KAoA-Programms lernen die Schüler*innen in einem abwechslungsreichen Rahmen die Fähigkeiten und Fertigkeiten kennen, die sie im Berufsleben potentiell einbringen können.

Dabei geht es sowohl um handwerkliches Geschick, als auch um kognitive Problemlöse-Strategien und soziale Kompetenzen.

Die Schüler*innen werden dabei intensiv von professionellen Beobachtern begleitet. Die Ergebnisse werden in standardisierten Verfahren gesichert und nach der Potentialanalyse in der Schule von den Beobachtern mit den Schüler*innen besprochen und ausgewertet.

Die Dokumentation wird den einzelnen Schüler*innen ausgehändigt, sodass diese mit den Eltern besprochen werden kann, falls diese nicht an der Besprechung in der Schule teilnehmen können.

Berufsfelderkundung in Klasse 8

Gemäß den Vorgaben von Kein Abschluss ohne Anschluss wird die Berufsfelderkundung in Klasse 8 im Schuljahr 2018/2019 an drei verschiedenen Tagen durchgeführt. An diesen Tagen gehen die Schüler*innen in verschiedene Betriebe, die jeweils ein anderes Berufsfeld abdecken.

Ziel ist es, den Schüler*innen über das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder hinaus bereits erste Eindrücke von Abläufen und Arbeitsweisen in Betrieben zu vermitteln.

Die Berufsfelderkundungsplätze können selbständig oder über das BFE-Portal des Kreises Düren (online) gefunden werden. Das Anmeldeverfahren über das Portal „Impiris“ wird vom Studien- und Berufswahlkoordinator begleitet (www. kreis-dueren.bfe-nrw.de).

BIZ BO 8

Bei der ersten Orientierungsveranstaltung im Berufsinformationszentrum in Düren handelt es sich um eine erste Kontaktaufnahme der Schüler*innen mit dem BIZ. Neben Informationen über das Berufsinformationszentrum selbst, bekommen die Schüler*innen hier im Klassenverband die Möglichkeit, Informationen über verschiedene Berufsfelder und die dazu gehörigen Berufe zu bekommen. Anhand von Fragebögen werden erste Rechercheaufgaben z.B. über die Online-Tests (planet-beruf, berufe-universum und berufe-entdecker) durchgeführt und besprochen.

BIZ-BO 9

Bei der Beratung im Berufsinformationszentrum in Klasse 9 werden die Vorerfahrungen aus Klasse 8 aufgegriffen und erweitert. Anhand der Regionalschriften werden Möglichkeiten bezüglich des Anschlusses an die allgemeinbildende Schule besprochen.

Zentral sind hier bereits die Themen Bewerbung und Ausbildung. Die Schüler*innen erhalten eine Schulung zum Umgang mit den Informationsmaterialien des Berufsinformationszentrums, um sich anhand dieser in Zukunft eigenständig über Berufsmöglichkeiten informieren zu können. Bevor es im darauf folgenden Schuljahr an konkrete Pläne zur Berufswahl geht, werden bereits in Jahrgang 9 kurze Einzelgespräche über berufliche Perspektiven geführt.

Berufsanfängerseminar ( SAS )

Das Berufsanfängerseminar findet an drei Tagen im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 9 statt. Schüler*innen, die freiwillig an dieser Maßnahme teilnehmen, wird in diesem Kompaktseminar die Möglichkeit gegeben, sich aktiv mit Fragen der Lebensplanung und Berufsorientierung auseinanderzusetzen.

Durchgeführt und begleitet wird das Seminar außerhalb der Schule von Sozialpädagogen aus Dürener Jugendzentren und einem Lehrer der AFG. Organisator ist das Büro der Regionaldekane Düren.

 

Berufseinstiegsbegleitung in Klasse 9

Für Schüler*innen, die die AFG voraussichtlich bereits nach der neunten, spätestens aber nach der zehnten Klasse verlassen und sich im Arbeitsleben zurechtfinden müssen, bietet die AFG bereits ab der neunten Klasse intensive Unterstützung an.

In der Berufseinstiegsbegleitung kümmert sich die Kooperationspartnerin Frau Turski von der FAW um Jugendliche, die Hilfe bei der Informationsbeschaffung und Organisation der ersten Schritte ins Berufsleben benötigen.

Begleitet werden die Schüler*innen von der Jahrgangsstufe 9 über die Jahrgangsstufe 10 hinaus bis ins erste Halbjahr der Ausbildung. Bei der Berufseinstiegsbegleitung wird den Schüler*innen dabei geholfen, auf das Praktikum in Klasse 9 aufbauend Interessen und Möglichkeiten zu überdenken, Kontakt mit Praktikumsbetrieben und Ausbildungsstellen aufzunehmen sowie geeignete Bewerbungsunterlagen zu erstellen.

Die Berufseinstiegsberaterin ist mehrmals wöchentlich an der AFG vor Ort. Die Sprechstunden finden im Berufsorientierungsbüro der AFG statt. Die Teilnahme an der Berufseinstiegsberatung erfolgt freiwillig und ist keine zusätzliche Verpflichtung. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel über die jeweilige Klassenlehrer*in und den StuBo der Schule. Sämtliche Inhalte und Schritte der Berufseinstiegsberatung erfolgen in Absprache mit den Eltern.

Betriebspraktikum in Klasse 9

In der 9. Jahrgangsstufe der AFG Düren werden im Zeitraum November/Dezember 2 jeweils zweiwöchige Praktika absolviert.

Die Festlegung auf zwei verschiedene Praktika folgt dem Gedanken, den Schüler*innen vertiefende Arbeitserfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern zu ermöglichen. Erfahrungen aus der Berufsfelderkundung in Klasse 8 sollen hier einfließen. Die Praktika können, müssen aber nicht in den zuvor besuchten Berufsfeldern absolviert werden. Jedoch sollte ein Praktikum in einem Handwerks- bzw. Industriebetrieb erfolgen.

Das Praktikum in Klasse 9 wird in der Regel von den Klassenlehrer*innen und einer Betreuung an der Praktikumsstelle begleitet. Eine abschließende Bewertung des Praktikums durch die Betriebe liefert den Schüler*innen ein unmittelbares Feedback zu ihrem Arbeitsverhalten.

Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Düren in Jahrgangsstufe 10

Für die Schüler*innen der 10. Klassen wird im Abstand von 14 Tagen eine Sprechstunde zur Berufsberatung angeboten. Hier können sich Schüler*innen, die sich trotz der bereits absolvierten Praktika noch am Anfang der beruflichen Orientierung befinden, Rat holen. Frau Bongartz von der Arbeitsagentur in Düren steht jeweils mittwochs bei Fragen zum beruflichen Anschluss nach der Schulzeit an der AFG zur Verfügung. Hierbei werden Interessen und Möglichkeiten der einzelnen Schüler*innen erörtert, mögliche Berufszweige aufgezeigt und auch über die schulischen Anschlussmöglichkeiten an den Berufskollegs in Düren und Umgebung informiert. Darüber hinaus kann bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Organisation von Bewerbungen unterstützt werden. Ziel ist es, keine Schülerin und keinen Schüler der Anne Frank Gesamtschule „unversorgt“ in die Zeit nach der AFG zu entlassen.

Die Teilnahme an der Sprechstunde ist freiwillig. Es bietet sich jedoch an, die Hilfe der Berufsberaterin bereits zu Beginn der zehnten Klasse in Anspruch zu nehmen, da am Ende des Schuljahres erfahrungsgemäß Termine knapper werden.

Qualifizierungstag in Jahrgangsstufe 10

Der Thementag, der in den übrigen Jahrgangsstufen der AFG an jedem Dienstag für vertiefenden Unterricht in einem Fach genutzt wird, wird in der zehnten Klasse für die berufliche und schulische Weiterbildung nach der Sekundarstufe I genutzt. Schüler*innen, die die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe anstreben, bekommen hier die Möglichkeit zu vertiefendem Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, NW und Arbeitslehre/ Wirtschaft.. Dieser soll die Anschlussfähigkeit in der Jahrgangsstufe EF sichern. Schüler*innen, die die AFG voraussichtlich nach der Jahrgangsstufe 10 verlassen, absolvieren an den jeweiligen Dienstagen ein Praktikum in einem Betrieb – mit dem Ziel, sich hierbei für eine Ausbildung zu empfehlen. Aus diesem Grund dürfen für das Praktikum in Klasse 10 auch nur Betriebe ausgewählt werden, die grundsätzlich ausbilden.

Hospitationstag an den Berufskollegs in Düren/Jülich

Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es einen weiteren Baustein der Berufsfindung speziell für die Schüler*innen, die nach der zehnten Klasse die AFG verlassen: Den Hospitationstag an den Berufskollegs im Kreis Düren und am Berufskolleg in Jülich. Nach einer Vorstellung der BKs an der Anne-Frank-Gesamtschule durch Lehrer*innen und/oder Schüler*innen der Berufskollegs wählen die Schüler*innen der AFG ein Berufskolleg und einen oder mehrere Bildungsgänge aus, in welchem sie einen Schultag verbringen möchten. Von Kolleg*innen der Anne-Frank-Gesamtschule am Hospitationstag begleitet, dürfen die Schüler*innen ihrem Profil entsprechend am Unterricht der BKs in verschiedenen Bildungsgängen teilnehmen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Schüler*innen die Möglichkeiten der heimatnahen BKs zu präsentieren und eine erste Kontaktaufnahme mit potentiellen Anschlussschulen zu ermöglichen.

Hospitationstag in der gymnasialen Oberstufe der AFG

Die Schüler*innen, die mit dem Zeugnis Ende der Jahrgangsstufe 9 die Prognose „Q“ (Qualifikationsvermerk) erhalten haben und im Qualitag die vertiefenden Seminare besuchen, haben am Hospitationstag die Möglichkeit, im Unterricht der gymnasialen Oberstufe zu hospitieren. Die Schüler*innen können sich hier einen Einblick verschaffen, welche Anforderungen im nächsten Schuljahr in der Oberstufe der AFG auf sie zukommen werden. Sie werden hierzu in Kleingruppen aufgeteilt und in jeweils vier Unterrichtsstunden der laufenden Oberstufenkursen zugewiesen.

Unser Ziel dabei ist es, allen Schüler*innen die individuell beste und verantwortungsvollste Alternative für die Zeit nach der Sekundarstufe I zu ermöglichen, (Vor-) Freude zu vermitteln und Frustrationserlebnisse zu vermeiden. Während sich manche Schüler*innen vom Unterricht der Oberstufe angesprochen fühlen und einen zusätzlichen Motivationsschub für die Qualifikation in Jahrgang 10 erhalten, fühlen sich andere vielleicht darin bestätigt, nicht weiter zur allgemeinbildenden Schule gehen zu wollen, um stattdessen eine betriebliche oder schulische Ausbildung anzustreben. 

Die Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe soll unsere Schüler*innen auf berufliche und akademische Anschlussmöglichkeiten nach der Fachhochschulreife und der Allgemeinen Hochschulreife vorbereiten. Die beiden Säulen dieser Vorbereitungen sind das Berufswahlcoaching in Jahrgang Q1 und eine kontinuierliche Studienberatung in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2.

Berufswahlcoaching in Jahrgangsstufe Q1

Das Berufswahlcoaching in der Jahrgansstufe Q1 ist ein intensives, mehrtägiges Projekt, um unsere Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe auf ihrem beruflichen oder akademischen Werdegang zu sensibilisieren. Die drei Intensivtage im Januar werden vor- und nachbereitet und umfassen zahlreiche Facetten der beruflichen und persönlichen Orientierung. Neben „Klassikern“ wie Testverfahren zur Erfahrung der eigenen Fähigkeiten setzen sich die künftigen Absolvent*innen auch mit den Vorstellungen ihres Lebensstils in der Zukunft auseinander und entwerfen persönliche Szenarien für mögliche berufliche und private Entwicklungen. Ebenso werden systematisches Informationsmanagement und Bewerbungsgespräche geübt. Das Berufswahlcoaching soll Schüler*innen dazu befähigen, Wünsche und Vorstellungen zu entwickeln und ihnen gleichzeitig strategisches Wissen und Organisationfähigkeit vermitteln, um diese zu realisieren.

Berufsberatung in der Sekundarstufe II

Für die Beratung der Schüler*innen in Bezug auf akademische Ausbildung an Universitäten oder Fachhochschulen ist Frau Helms von der Agentur für Arbeit in Düren zuständig. Sie informiert interessierte Schüler*innen über Vollzeitstudiengänge, duale Studiengänge und Überbrückungsmöglichkeiten nach dem Abitur. In vielfacher Hinsicht kann sie Perspektiven und Möglichkeiten aufzeigen, die den meisten zukünftigen Absolventen der AFG nicht ohne weiteres bekannt sind. Frau Helms ist einmal im Monat für ihre Sprechstunde an der AFG vor Ort. Diese findet im Berufsorientierungsbüro statt. Ansprechpartner sind die Tutor*innen der jeweiligen Jahrgangsstufen.

Talentscouting der RWTH und FH Aachen 

Seit dem Schuljahr 2017/18 nimmt die Anne-Frank-Gesamtschule in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen University und der Fachhochschule Aachen erfolgreich am Pilotprojekt Talentscouting teil.

Talentscouting ist ein Förderprogramm des Landesministeriums für Kultur und Wissenschaft in Kooperation mit der Westfälischen Hochschule. Talentscouting Aachen ist ein Gemeinschaftsprojekt der RWTH Aachen University und der FH Aachen. Ziel ist es, Bildungs- und Chancengerechtigkeit von Kindern aus Familien ohne akademische Erfahrung in der Region Aachen (Städteregion Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen) zu fördern. Die Talentscouts kooperieren hierzu mit Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien, um begabte Schüler*innen zu identifizieren und individuell im Übergang Schule- Beruf/ Studium zu unterstützen.

Was ist ein Talent?

Jenseits verschiedener alltagsweltlicher und wissenschaftlicher Definitionen und ihrer gesellschaftlichen Kritik verstehen wir Talent als universellen Entwicklungsbegriff. Jeder Mensch hat Interessen, Vorstellungen, Ideen und individuelle Fähigkeiten. Jeder junge Mensch hat verborgene Talente und braucht Anleitung und den Mut für Versuche, um diese zu entwickeln. Dabei wollen wir helfen.

Oft entscheidet die soziale Herkunft darüber, welche Bildungschancen und Berufsaussichten junge Menschen in Deutschland erhalten.[1] 77 Prozent der Kinder aus Familien mit akademischer Erfahrung studieren, während es sich bei Kindern aus Familien ohne akademische Erfahrung genau anders herum verhält, 77 Prozent der Kinder studieren nicht. Bildungs- und Chancengerechtigkeit zu fördern, ist ein gemeinsames Ziel der RWTH Aachen University und der FH Aachen.[2]

Ziel des Talentscouting Aachen ist es, einen Beitrag zu diesen gesellschaftlichen Herausforderungen zu leisten und die breitgefächerten Angebote der Studienberatungen beider Hochschulen um einen niederschwelligen, individuell aufsuchenden Ansatz zu ergänzen. Hierzu werden die Projektpartner mit Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien der Region Aachen (Städteregion Aachen, Düren, Heinsberg und Euskirchen) kooperieren, um talentierte Schüler*innen zu identifizieren und in ihrer Potenzialentwicklung zu fördern. Talentscouts sind dabei vor allem Mutmacher und Wegbegleiter. Sie begleiten die teilnehmenden Schüler*innen langfristig im Übergang Schule- Beruf/Studium.

Die Begleitung durch die Talentscouts ist:

  • Adressatenorientiert: Talentierte Schüler*innen werden unter Berücksichtigung ihres individuellen Hintergrunds persönlich beraten und begleitet.
  • Ergebnisoffen: Die Talente bestimmen, wohin es geht.
  • Nachhaltig: Die Begleitung ist langfristig und regelmäßig.
  • Netzwerkorientiert: Die Talentscouts arbeiten mit Lehrer*innen, Studienberater*innen und anderen Bildungspartnern zusammen.
  • Flexibel: Das Talentscouting findet vor Ort sowie unter Einsatz von Social Media statt.

„Mut machen, Visionen für die berufliche Zukunft entwickeln, Wege aufzeigen, hilfreiche Netzwerke schaffen und gemeinsam Barrieren überwinden – das Talentscouting ist ein aufsuchender, individueller und langfristiger Ansatz, der den Lebenskontext des Jugendlichen stets miteinbezieht und Leistungen in diesem Zusammenhang bewertet.“[3]

  http://www.datenportal.bmbf.de/bild-45

  Vgl. hierzu das Diversity Konzept der RWTH Aachen „Mit Vielfalt in die Zukunft“ und den Hochschulentwicklungsplan der FH Aachen

  ↑ https://nrw-talentzentrum.de/talentscouting/grundverstaendnis/

  1. dazu: http://www.talentscouting-aachen.de/

Das Land NRW hat mit der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ bereits den Grundstein für eine flächendeckende, systematische berufliche Orientierung in den Schulen gelegt. Die AFG erhielt im Juni 2018 das Berufswahl-SIEGEL, da unser Engagement weit über das Standardangebot von KAoA hinausreicht. Bei dieser Auszeichnung handelt es sich um eine Exzellenz-Auszeichnung, die erstmalig im Kreis Düren an drei Schulen verliehen wurde.

Mit dem Berufswahl-SIEGEL werden Schulen für die Umsetzung einer exzellenten Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet. Der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Köln e. V. (kölnmetall) koordiniert seit 2008 das Berufswahl-SIEGEL für allgemeinbildende weiterführende Schulen in der Region Rheinland. Die ausgezeichneten Schulen werden durch kompetente Beratung dabei unterstützt, ihre Berufs- und Studienorientierung kontinuierlich zu verbessern.

Das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL will ausgezeichnete Berufs- und Studienorientierung nach außen sichtbar machen und flächendeckend eine hohe Qualität erreichen. Deshalb hat das Netzwerk Qualitätsstandards in einem Kriterienkatalog für die SIEGEL-Vergabe zusammengefasst und systematisiert und wendet diese in allen SIEGEL-Regionen konsequent an.

Die Berufs- und Studienorientierung ist an SIEGEL-Schulen, so auch an der AFG, ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts der Schule, ihres Programms und Profils.

An der AFG gehört die Berufs- und Studienorientierung selbstverständlich zum Unterricht. Dabei werden den jungen Menschen fundierte Kenntnisse über Wirtschaft, Arbeit und Beruf vermittelt. Die Schüler*innen erleben betriebliche Abläufe und Berufsbilder schon vor dem Start in Ausbildung oder Beruf. SIEGEL-Schulen verfügen über ein Netzwerk, in dem sie mit Unternehmen, Bildungsträgern und der Berufsberatung gute Berufs- und Studienorientierung umsetzen.

Als SIEGEL-Schule überprüfen wir den Erfolg unserer Aktivitäten zur Berufs- und Studienorientierung und entwickeln sie weiter.