Der Schulgarten - Eine Oase der Ruhe, der Erholung und der Meditation

Knorrige Bäume, Steine bedeckt mit Moos und Flechten, der Teich gelb von Schwertlilien lockt einen Graureiher an, Molche und Frösche auf Schritt und Tritt, strukturierter Wildwuchs und üppige Nutzpflanzen.

Im Schulgarten ist eine einmalige Kombination vom Wirken ursprünglicher Naturkräfte und frischer „Schülerpower“ entstanden.

Zielsetzung:

Der Schulgarten soll zum Schülergarten werden. Er ist jeden Mittag in Form eines  Angebotes geöffnet und die Organisation liegt fast ausschließlich in der Hand der  Schülerinnen und Schüler. Unter Aufsicht eines Lehrers kümmern sich Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 – 9 um  die „Neuen“  der Jahrgangsstufe 5. Gemeinsam wird Hand angelegt und praktisch gearbeitet: Im Teich keschern, Wege vorzeigbar entkrauten, Hochbeet mit Kartoffel- und Erdbeerraritäten anlegen, beackern und kultivieren usw.

Der ganzjährige Kontakt mit den Mäusen aus dem „Mäusezoo“ ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine intensive und motivierende Begegnung mit der Natur.  Sie entwickeln ein Verständnis für die Lebensweise und die Eigenarten von Lebewesen, erkennen die Notwendigkeit, der Gefährdung von Tieren entgegen zu wirken und sie in ihren Lebensräumen zu schützen. Sie erfahren, dass die Pflege und Haltung der Tiere Verantwortung erfordert.

Der Schulgarten dient in vielfältiger Hinsicht als Unterrichtsort:
– Naturstudien im Kunstunterricht
– praxisnahe Beobachtungen und Demonstrationen in Naturwissenschaft
– Stilleübungen und Meditation
– Traumreisen im Religionsunterricht
– Begegnungen und Feiern im Kurs- oder Klassenverband

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Ideen zur Gestaltung und Organisation des Schulgartens und machen Erfahrungen im experimentellen Arbeiten.